Zwischen Kundenakzeptanz und Kommerz – wie sich Parkobjekte wirtschaftlich sinnvoll optimieren lassen

Mark Friesen (Tagungshandbuch 8. Kolloquium Parkbauten, ISBN 978-3-943563-00-9, S. 159-160)

In der öffentlichen Meinung oftmals Stein des Anstoßes, für viele städtische, kommunale und private Betreiber von Parkobjekten hingegen unverzichtbare Einnahmequelle – kaum ein Thema wird in Deutschland so kontrovers diskutiert wie Parkgebühren. Das führt zu Tarifmodellen, die seit Jahrzehnten nicht mehr oder nur rudimentär angepasst wurden. Für den kommerziellen Erfolg eines Parkobjekts sind jedoch mitnichten nur Höhe und Struktur des Parkentgelts entscheidend, sondern auch Auslastung, Umschlagsfaktor, Verweildauerverteilung und ein umfassendes Kundenverständnis. Dr. Friesen zeigt anhand konkreter Beispiele aus seiner Beratungspraxis auf, wie sich Parkobjekte in diesem Spannungsfeld wirtschaftlich sinnvoll optimieren lassen.

Sind Flugpassagiere bereit für personalisierte, dynamische Preise? Eine Studie über deutsche Konsumenten

Mark Friesen et al. (Journal of Revenue and Pricing Management, Vol. 10/17, Seite 1-6)

Dynamische Preise haben sich in den meisten Branchen mittlerweile etabliert. Der technologische Wandel (NDC, Big data, IoT, etc.) in der Airline-Industrie ermöglicht neue Formen der Preisdifferenzierung, die entweder zu personalisierten oder zu personalisierten dynamischen Preisen führen können. Personalisierte dynamische Preise – so wie wir diese definieren – sind allerdings nicht mit dynamischen Preisen heutiger Revenue Management-Systeme zu verwechseln. Dieser Artikel untersucht die Einflussfaktoren für eine erfolgreiche Einführung personalisierter dynamischer Preise am Beispiel des deutschen Airline-Markts: (1) technologischer Fortschritt im Data Mining und die Möglichkeit, Kundenpräferenzen besser ermitteln zu können, (2) die Fähigkeit, Zahlungsbereitschaft von Kunden durch Predictive Analytics genauer bestimmen zu können, (3) der Gebrauch persönlicher Daten durch Airlines und dessen Akzeptanz durch Kunden sowie (4) der mittelfristige Einfluss auf die Kundenloyalität und die damit verbundenen Risiken für den Fortbestand des heutigen Airline-Geschäftsmodells.

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Preise gestalten – Umsätze steigern

Mark Friesen (Der Mittelstand, Ausgabe 3/2017, Seite 28)

Dass der Preis der größte Gewinnhebel ist, scheint hinlänglich bekannt. Nicht jedoch, dass es neben der kosten- und wettbewerbsbasierten eine weitere Form der Preisgestaltung gibt, bei welcher der Kunde im Mittelpunkt steht.

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Innovative Preismodelle und -methoden für neue Produkte

Mark Friesen (Der Mittelstand, Ausgabe 5/2016, Seite 42)

Was ist der richtige Preis für ein neues Produkt, für das es noch keinen Markt gibt? Vor dieser Frage stehen viele mittelständische Unternehmen aus dem B2B- und B2C-Bereich. Dabei ist Pricing für diese Unternehmen der mit Abstand größte Gewinnhebel. Bei Neuprodukten, für die es noch keinen Marktpreis gibt, ist die Furcht groß, mit einem falschen Preis zu scheitern. Deshalb setzen viele Mittelständler nach wie vor auf bewährte, zumeist kostenbasierte Preismodelle. Dass es auch anders geht, zeigt die Anwendung innovativer Preismodelle und -methoden.

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